Wer Spaß hat an hanseatischem Understatement und raffinierter
asiatischer Schlichtheit, wer Freude hat an der Konzentration, ausgefeilter
Technik und präziser Handarbeit, wer also den Geist der Zeit am
Körper tragen möchte- der ist bei Barbara Schnöckel
richtig.
Es ist daher auch weniger der Preis von Edelsteinen, Perlen
Gold oder Silber, die den Wert ihrer Schmuckstücke ausmache, sondern
ihr unerschöpflicher Fundus an Formen und Ideen.
Ihre ganz spezielle Formensprache ist ein kniffliger Balanceakt zwischen
Geraden und Kurven, Kanten und Linien, sowie Impuls und Konzentration.
Dazu kommt ein immer wieder überraschender Materialmix. Sie kombiniert
Perlen und Koralle, Gold und Leder und Silber und Filz. Sie entwirft
Ketten mit Anhängern, die gleichzeitig als Brosche Verwendung
finden können. Armreifen mit Aufsätzen zum Wechseln und Halsketten,
die man auch am Handgelenk tragen kann.
Schnöckel-Design ist eben
auch multifunktional, ausgetüftelt und damit im eigentlichen Sinne „Preis-Wert“.
Ihre Kollektionen sind einmalig und harmonieren dennoch miteinander.
Alles bildet eine geheimnisvolle Einheit und sie passen in ihrer Vielfalt
immer zum jeweiligen Typ.
Barbara Schnöckels Arbeiten sind Liebeserklärungen an das
Material und an die Schmuckliebhaber. Ihre Schmuckstücke avancieren
schnell zu Lieblingsstücken, die man täglich um sich haben
will.
Von einem Kunstwerk Barbara Schnöckels trennt man sich nur,
um zu schlafen oder um ein anderes Schmuckstück von ihr anzulegen!
(Text von Samuel Fleiner)
| 1962 | geboren in Beckum in Westfalen |
| 1982 | Abitur |
| 1983-86 | Ausbildung zur Goldschmiedin |
| 1986-89 | Weiterbildung in verschiedenen Werkstätten |
| 1989 | Eigenes Atelier in Worpswede |
| 1991 | Künstleranerkennung vom Lande Bremen |
| 1991 | Eröffnung Werkstattgalerie im Bremer Schnoorviertel |
| 1994 | Meisterprüfung |
| 1994 | Tochter Laura wird geboren |
| 1995 | Umzug ins Werkstattatelier nach Worpswede. Nun ist „alles unter einem Dach“! |
| 1996 | Sohn Philipp wird geboren |
| 2001 | Auszeichnug beim internationalen Perldesign Contest in Tokyo, 4. Platz, Armreif „Schlichte Reihung“ |
| 2001 | Eröffnung von Galerieräumen in Worpswede |
| 2003 | Mit der Werkstatt zurück in die kreative Stille des häuslichen Ateliers |
| 2003 | Auszeichnung beim internationalen Perldesign Contest in Tokyo, 4.Platz, 2 Ringe „Thron für ein Königspaar“ |
| 2005 | Firmengründung „Allaxo“ — Wechseln macht Spaß |
| Seit 1989 ständige Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien, Ateliers, Kunstforen und internationale Messebeteiligungen (Basel / Gruppe Design, München / Platin-Premiere, Frankfurt / Schmuck Europa...). | |